Wissensmanagement für die Praxis

Der Ruf des Wissensmanagements war in den 90ern ziemlich im Keller. Theoretische Konzepte dominierten die Disziplin, was in der betrieblichen Praxis verständlicherweise nicht gut ankam. Heute der praktische Nutzen im Vordergrund. Knowledge Management ist wieder salonfähig.

Für ein funktionierendes Wissensmanagement muss auf beiden Ebenen angesetzt werden: bei weichen, kulturellen Faktoren in der Organisation genauso wie bei den Methoden und Tools. Während die Arbeit an der Kultur sehr viel Zeit benötigt, lassen sich durch den geschickten Einsatz einfacher, praxisorientierter Methoden und Tools rasch erste Erfolge erzielen. Die weichen Faktoren dürfen dabei aber auf keinen Fall vernachlässigt werden.

Die folgenden drei Tipps zu einem praxisorientierten Wissensmanagement fokussieren auf die Methoden und Instrumente – die Kernkompetenz von Scheuring. Weitere Inhalte finden sich in Quick’n’Clever, dem Newsletter von Scheuring.

1. Link Management muss als ein zentrales Element eines effektiven Wissensmanagements anerkannt werden. Ziel des Link Managements ist es, die relevanten Informationen und Wissensobjekte so bereitzustellen, dass diese mit einem minimalen Aufwand aufrufbar sind. Weder statistisch ermittelte Favoritenlisten noch Suchmaschinen vermögen das Problem zu lösen. Link Management erfordert deshalb vor allem eines: Selektion und Ordnung durch den Menschen. In unserem Quick’n’Clever Nr. 3 finden Sie weitere Informationen zum Link Management.

2. Arbeiten und Lernen müssen so nahe zusammen wie nur möglich zusammengeführt werden. Wissen mit den Unternehmensprozessen zu verbinden, ist sinnvoll. Doch in der Mehrzahl der Fälle arbeitet der Mitarbeiter nicht im Prozessschema, sondern an verschiedenen Dokumenten – an Konzepten, Planungsunterlagen, Berichten. Wissen wirkt da – im unmittelbaren Arbeitskontext – um ein Vielfaches stärker als jenes, das etwa in Seminaren erworben wird. Das Wissen, Beispiele, Links oder Adressen von Experten muss also da zur Verfügung gestellt werden, wo es nachgefragt wird. Diese an sich einfache, aber vernachlässigte Regel aktiviert ein ungeheures Potenzial an Effizienz und Effektivität.
Eine sehr effektive Möglichkeit, das Wissen zur Arbeit hin zu führen, bietet der MetaLink von Scheuring. Er bindet das Wissen unmittelbar an das Arbeitsdokument. Das Resultat: die direkte Integration von Arbeiten und Lernen. Auch dazu liefert der Quick’n’Clever Nr. 3 weitere Informationen.

3. Wissen in einer grossen Fülle steht uns allen heute über das Internet zur Verfügung. Das Problem besteht darin, in diesem fast unendlichen Datenmeer das relevante Wissen zu finden. Suchmaschinen allein lösen das Problem nicht. Unternehmen sind gut beraten, systematisch jene Inhalte zu recherchieren, der für die Organisation oder die Organisationseinheit wichtig ist. Kontextbezogenes Wissen ist heute die vielleicht wichtigste Ressource im Unternehmen. Als Möglichkeit hierzu bietet sich hyperWeb an, die soeben lancierte Internet-Plattform für hochwertiges Businesswissen. Näheres zu dieser Plattform und zur kostenlosen Registrierung ist auf www.hyperWeb.org zu finden.

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Arbeitsorganisation, Wissensmanagement, hyperManager

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